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261-10803 Wahrheit und Metapher – Gedanken über das Tabu des Metaphysischen
Vortrag
| Beginn | Mi., 18.02.2026, 17:30 - 19:45 Uhr |
| Kursgebühr | 11,70 € |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursleitung |
Dr. Roland Daube
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Seit Nietzsches Ausspruch: „Gott ist tot“, ist der Morbus postmetaphysicus ausgebrochen und die Rede von der ‚metapysischen Obdachlosigkeit des Menschen‘ macht die Runde. Die Metaphysik, seit Aristoteles Kerndisziplin der Philosophie, geriet im säkularen Denken der Moderne in den Verdacht, lediglich „Scheinprobleme“ zu behandeln und wurde in eine Tabuzone verbannt. Stattdessen soll in einem als 'alternativlos' erachteten 'nachmetaphysischen Denken' die Wahrheit durch analytisch-rationalen, gesellschaftlichen Diskurs hergestellt werden.
Von Beginn an findet in der Philosophie aber auch das wirkmächtige Denken in Metaphern, Analogien, Gleichnissen etc. statt wie zum Beispiel Platons bis heute aktuelles und zutiefst metaphysisches ‚Höhlengleichnis‘. Können, wollen und müssen wir diesen Denkformen nicht ihren Wahrheitsanspruch erhalten?
Der Vortrag möchte an Hand geeigneter Beispiele der Frage nachgehen, ob es Wege aus dieser Verbannung des Metaphysischen gibt und ob diese innerhalb oder nur außerhalb der Philosophie z.B. in Literatur, Musik, Kunst, Mythos und Religion zu finden sind?

Kursort
Reinbek, VHS, Raum 108
Klosterbergenstraße 2 a21465 Reinbek


